Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit kommen mir, abhängig von meiner Abfahrtszeit, die selben Autos mit den selben Gesichtern hinterm Steuer entgegen. Manchmal sogar die selben Autos mit den selben Gesichtern ein zweites Mal nach Feierabend. Das ist lustig. Ich habe mich schon oft gefragt, ob dem ein oder anderen Entgegenkommer das auch schon mal aufgefallen ist. Also so generell jetzt. Nicht ob ich aufgefallen bin. Und wenn ja, findet er das genauso lustig wie ich?
Manchmal bin ich wirklich leicht zu erheitern.
Das ging jetzt fix. Ich habe den Zugang. Ich habe geupdated aktualisiert. Ich habe glücklich. Sollte es noch irgendwo rumpeln, einfach ignorieren. Ich bin dran.
…ist verfügbar! Das steht jetzt schon seit einiger Zeit in meinem WP-Dashboard. “Bitte aktualisieren Sie jetzt.” steht dann dahinter und ich wäre dieser Bitte wirklich gerne schon nachgekommen, wenn ich meinen Zugang zum Server nicht verdaddelt hätte. Ich möchte doch alles neu machen. Wird mal wieder Zeit.
Seitdem ich in Bielefeld lebe, durfte ich schon den ein oder anderen kreativen Kopf kennenlernen. Menschen die ihre kulturelle Verantwortung ernst nehmen und mit ihren Fähigkeiten die Gesellschaft bereichern. Diesen kreativen Köpfen und talentierten Menschen möchte ich sagen, dass ich stolz auf sie bin.
“Ich bin stolz auf Euch! Denn ihr macht Bielefeld zu einer richtig coolen Sau.”
Und weil ich niemanden vergessen möchte, fange ich gar nicht erst an sie alle aufzuzählen. Aber unter ihnen sind humorvolle Autoren, großartige Zeichner, leidenschaftliche Cineasten, begnadete Musiker, abenteuerlustige Visionäre, moderne Journalisten und viele weitere kreative, talentierte und vorzeigbare Menschen.
Mittlerweile hat so ziemlich jedes technische Gerät einen Netzwerkanschluss. Zumindest in meinem Wohnzimmer. Diese Geräte wollen alle miteinander vernetzt werden. Und damit beschäftige ich mich zur Zeit. SSID, LAN, WAN, WLAN, DHCP, TCP/IP, WEP, WAK, DNS, MAC, NAS, DLNA und UPnP. Um nur einige Abkürzungen zu nennen, um die ich mich gerade kümmere. Aber immerhin weiß jetzt wie es geht. So ungefähr.
Das gebratene Fleisch wird frisch vom Grillspieß direkt am Tisch serviert. In regelmäßigen Abständen bekommt man vom Personal unterschiedliche Fleischsorten angeboten.
© Wikipedia
Ich war gestern mit einem Freund im Rodizio. Dort gab es Rodizio. Also Fleisch bis zum Abwinken. Vom Hühnchen im Speckmantel über Schaschlik bis hin zum Nackensteak oder Lammbraten. Außerdem Kassler, Roastbeef, mariniertes Hühnchen, Würstchen und mit Käse gefüllte Rindfleischbällchen. Sodbrennen vorprogrammiert. Trotzdem ist Rodizio eine Sache die ich jedem Fleischfresser empfehlen kann. Wir haben anderthalb Stunden lang Fleisch gegessen. Beilagen haben wir meist dankend abgelehnt. Nur ein kleines Schälchen Crème brûlée passte am Ende noch hinein. Danach war Schluss. Zufrieden fuhr ich nach Hause und nahm eine Tablette gegen Sodbrennen.
Im Entrada wird Rodizio ebenfalls angeboten. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass es auch dort sehr lecker sein soll. Nur die haben noch bis zum 03.08. Urlaub.
Eigentlich fahre ich ja ganz gerne zur Arbeit. Also ich fahre gerne. Zur Arbeit. Es ist diese halbe Stunde Vorbereitung auf den Tag. Mit lauter Musik und nicht selten ein Pfeiffen auf den Lippen. Zu der Musik. Ich schaue dann gerne in die Gesichter der mir entgegenkommenden Fahrer. Alt und jung. Mann und Frau. Gut und schlecht gelaunt. Wobei schlecht gelaunt überwiegt. Was mich wiederum noch besser glaunt macht. Weil es einfach zu lustig aussieht. Ich genieße sie, diese halbe Stunde Vorbereitung auf den Tag. Mit lauter Musik und einem Pfeiffen auf den Lippen.
Twitter ist kein Chat! Und dennoch. Ständig wird @Reply geklickt. Und es nervt mich. Vor allem nervt mich, dass ich selber ständig auf @Reply klicke. Wenn es mal passiert, okay. Aber eine längere Konversation über twitter zu führen, ist einfach nur nervig. Andere mögen da entspannter sein. Mich macht es wahnsinnig. Eine ganze Timeline voll mit @Replies ist doof. So!
Heiß. Heißer. BiBloStati. Passend zum Wetter lädt Herr Brohm zum heißesten Event des Jahres ein. Das spezielle Sommerspecial wurde extra für diese meteorologische Ausnahmesituation konzipiert und bietet jedem Besucher eine erfrischende Abwechslung zum tristen Arbeitsalltag. Kommen Sie und staunen Sie wenn es wieder heißt: “Was blogst du?” – Bielefeld, Tangente, Freitag ab 20 Uhr.
Das war gestern eine schlechte Leistung. Ich konnte dem Spiel der Deutschen nichts abgewinnen. Bis auf ein paar Szenen war es ideenlos und langweilig. Alles andere als weltmeisterlich. – Aber noch ist die WM2010 nicht zu Ende. Sie braucht noch einen Sieger. Und ihr könnt davon jetzt halten was ihr wollt, aber ich drücke den Holländern die Daumen. Hup Holland hup!
Am Freitag wird ein großes Jubiläum gefeiert. Im Schloss zu Rheda sind rund 10.000 Menschen geladen. Anlass ist das 175 jährige Bestehen der Firma Bertelsmann. Auch ich darf diesem Ereignis beiwohnen. So werden wir also gegen 16 Uhr Feierabend machen, um pünktlich im Schlossgarten zu stehen und der Moderation von Nazan Eckes zu lauschen. Für die musikalische Untermalung des Abends wird Sascha sorgen. Aber ob ich davon überhaupt etwas mitbekommen werde, wird sich noch zeigen.
Eher im Gegenteil. Keine zwei Jahre hat es gedauert. Ich habe mich bei Facebook abgemeldet. Außerdem bei myspace und meinVZ. Nur twitter ist übrig geblieben. Und es fühlt sich gar nicht mal so schlecht an. Keine Schmerzen. Kein ungutes Gefühl. Keine Ängste etwas zu verpassen. Sollte mich aber von Euch jemand vermissen, mein Blog und meine Emailadresse habe ich nicht gekündigt.
Nun liegen die Dinger schon seit fast zwei Wochen in der Werkstatt rum. Heute komme ich endlich dazu sie aufziehen zu lassen. Ich freue mich auf ein neues Fahrgefühl. Die alten Reifen sind nämlich mittlerweile ziemlich laut geworden.
Als ich gestern, am 24.05. in mein Auto stiegt und das Thermometer 24,5º Celsius anzeigte, war ich auf dem Weg zu meiner Mutter die zwei mal 24,5 Jahre alt wurde.
Davon hat man früher mal eine ganze Menge in ein Blog geschrieben. Man nannte es Trivialblogging. Wetterlage, Kaffeekonsum, Furunkel am Arsch Hintern. Nichts war zu gewöhnlich, um der Sache nicht doch ein paar Zeilen im Netz zu widmen. Aber dafür gibt es ja jetzt twitter. Nun könnte man daraus folgern, dass die Qualität der Beiträge in Blogs deutlich höher geworden sein muss. Könnte man. Mache ich aber nicht. Man schaue sich nur mal hier um. Aber immerhin kann man sagen, dass zumindest in meinem Blog, die Anzahl der Zeichen pro Eintrag ein wenig gestiegen ist. Also die Menge an Wörtern, um den Kappes zu beschreiben. Immerhin.
So, und nun möchte ich wissen wer von Euch gedacht hat: “Ein Furunkel am Hintern ist doch nicht gewöhnlich!”
Selten hat es mir ein Spiel so sehr angetan wie LittleBigPlanet. Mit viel Liebe zum Detail hat es das Jump’n'Run in meine persönliche Bestenliste geschafft. Unglaublich kitschig, aber sehr unterhaltsam. Eine schier unendliche Fülle an selbst kreierten Welten lässt so bald keine Langeweile aufkommen. Noch dazu kann man es mit bis zu 4 Spielern gleichzeitig spielen. Auf der ganzen Welt. Meine Zockerabende sind also gerettet. Ich habe noch rund 2,44 Millionen Karten vor mir. Auf geht’s!
Die Bundesliga ist vorbei. Bald beginnt die Weltmeisterschaft. Und getippt wird natürlich auch wieder.
Gewohnt gute Stimmung. Gewohnt gute Protagonisten. Gewohnt hohes Niveau. Ein Abend an dem ich mich zum fünften Mal gut Unterhalten fühlte. Der gestrige Poetry-All-Star-Slam fand in gewohnter Umgebung statt. Lief in gewohnten Bahnen ab. Und endete wie gewohnt mit einem verdienten Gewinner. Auch wenn ich den ein oder anderen Poeten anders bewertet hätte. Aber ich saß halt nicht in der Jury. Hatte mein iPad vergessen.
Oder auch Signal-Iduna-Park. Auf jeden Fall war ich gestern in Dortmund zu Gast gewesen. Beeindruckende Stimmung. Es war für mich das erste Mal in einem großen und fast ausverkauftem Stadion zu stehen. Unser Platz war in etwa genauso weit hinterm Tor wie auch auf der Alm. Nur das ich auf der Alm dann fast unterm Dach stehe. In Dortmund taten sich hinter mir noch ca. zwei Bielefelder Südtribünen auf. Wahnsinn! Aber es hat echt Spaß gemacht. Auch wenn das Ergebnis nicht wirklich zufrieden stellte.
Seit einigen Wochen fahren wir zum Mittagessen zu einer Tochterfirma. Dort in der Kantine kocht die Frau eines Arbeitskollegen. Und sie kocht gut. Das allein ist schon den Aufwand wert, jeden Mittag ins Auto zu steigen und nach Verl zu gurken. Was die Fahrt aber besonders erstrebenswert macht, ist das bei gutem Wetter stattfindende Grillgelage. Riesige argentinische Rindersteaks werden zum Verzehr angeboten. Traumhaft! Denn ordentliches Grillen ist auf unserem Gelände schon seit langem nicht mehr erlaubt. Was ich wirklich schade finde.
Ich hätte einen richtig coolen Job. Wenn bloß diese Anwender nicht wären!
Bruch. Meine Mutter wird auf der Hochzeit ihres Sohnes im Rollstuhl sitzen. Vielleicht sogar in einem motorisierten. Denn ihr fiel am Montag ein vollbepacktes Fahrrad auf ihr Bein. Unglücklich getroffen, humpelt sie jetzt noch auf Krücken durch die Gegend. Aber für Freitag soll es einen rollenden Ersatz geben. Und sollte dieser mit einem Motor ausgestattet sein, müssen wir unbedingt noch eine Kamera darauf installieren. Und eine Fernbedienung.
Nachdem wir meinen Bruder am Samstag von der Arbeit abgeholt und in ein albernes Kostüm gesteckt hatten, ging die Fahrt weiter Richtung Ruhrgebiet. Genaugenommen Richtung Bottrop ins Alpincenter. Dort angekommen wählte jeder sein Foltergerät. Ich wählte ein Snowboard. Blöde Idee! Die erste Fahrt endete bereits nach wenigen Metern. Mehrmals. Noch nie auf so einem Ding gestanden, purzelte ich Stück für Stück den Abhang hinunter. Mal mehr, mal weniger elegant. Dabei litten besonders meine Rippen, meine Handgelenke, meine Knie und selbstverständlich mein Gesäß. Aber ich wurde mit jedem Versuch besser. Die fünfte und letzte Fahrt bin ich nur ein einziges Mal gestürzt. Egal. Heute tut mir trotzdem alles weh. Zu den bereits genannten Blessuren gesellt sich jetzt auch noch ein körperweiter Muskelkater. Von diesem Junggesellenabschied werde ich noch lange etwas haben. Nämlich Schmerzen.